WH SelfInvest im Test 2026
Wie gut ist WH SelfInvest wirklich?
WH SelfInvest wurde 1998 in Luxemburg gegründet, unterliegt der Aufsicht der luxemburgischen CSSF und betreibt eine von der BaFin beaufsichtigte Zweigniederlassung in Frankfurt am Main. Wir haben den Broker nach der CFD-Methodik und nicht nach der Depot-Methodik bewertet: Das Geschäft ist auf aktive Trader mit gehebelten Produkten ausgerichtet – Futures, CFDs und Devisen über die Plattformen NanoTrader, MetaTrader 4 und ProStation –, während echte Aktien und ETFs zwar handelbar sind, aber weder Sparpläne noch ein klassisches Anlegerdepot im Zentrum stehen. Bewertet wurden Handelskosten, Regulierung und Anlegerschutz, Handelsangebot, Plattform und Ausführung sowie Service und Ausbildung.
Die Highlights unseres WH SelfInvest Tests
- WH SelfInvest erreicht im Test 82 von 100 Punkten.
- Deutsche Zweigniederlassung in Frankfurt unter BaFin-Aufsicht, Kundengelder getrennt bei der Postbank.
- Anlegerentschädigung über den luxemburgischen SIIL bis 20.000 Euro, Bareinlagen zusätzlich über den FGDL bis 100.000 Euro.
- Über 5.000 CFDs, unbefristetes Demokonto und mehrmals wöchentlich kostenfreie Webinare auf Deutsch.
Inhaltsverzeichnis
1 Handelskosten
2 Regulierung & Anlegerschutz
3 Handelsangebot
4 Plattform & Ausführung
5 Service & Ausbildung
Vorteile & Nachteile im Überblick
Vorteile
- Deutsche Zweigniederlassung in Frankfurt unter BaFin-Aufsicht, Kundengelder getrennt bei der Postbank
- Anlegerentschädigung bis 20.000 Euro über den SIIL, Bareinlagen bis 100.000 Euro über den FGDL
- Über 5.000 CFDs plus echte Futures, Aktien, ETFs und Optionen an über 150 Börsen
- NanoTrader mit über 90 Handelsstrategien, 15 Stop-Loss-Varianten sowie Scannern und Screenern
- Unbefristetes Demokonto, deutschsprachige Webinare mehrmals pro Woche und Präsenzseminare
Nachteile
- Nur Ab-Werte bei den Spreads, keine veröffentlichten Durchschnittsspreads; im Mini-Konto fest 1,6 Pips für EUR/USD
- Keine veröffentlichte Ausführungsstatistik, obwohl der Broker die Ausführungsqualität als Argument führt
- Verlustquote von rund 76 Prozent, zudem nur in den standardisierten Risikohinweisen auffindbar
- NanoTrader in der Vollversion kostet 29 Euro im Monat
- Kommission von rund 7 Euro Round Turn je Standardlot verfehlt die günstigste Stufe unserer Methodik
Fazit: WH SelfInvest im Test
WH SelfInvest erreicht 82 von 100 Punkten und ist damit einer der stärksten Anbieter im CFD- und Futures-Segment. Aufsichtsrechtlicher Rahmen, Anlegerschutz, Produktbreite und Betreuung sind auf Spitzenniveau, Abzüge gibt es bei der Transparenz der Handelskosten, der Ausführungsqualität und der Verlustquote von rund 76 Prozent. Der Broker passt für aktive Trader, die Wert auf echte Futures, deutschsprachige Betreuung und eine BaFin-beaufsichtigte Niederlassung legen, nicht für Gelegenheitsanleger mit Sparplanabsicht.
Wie sind deine Erfahrungen mit WH SelfInvest? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.
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