Webhosting ist der Standard für alle, die eine Website betreiben wollen, ohne sich um Server zu kümmern. Die Unterschiede liegen weniger im Einstiegspreis als im Folgepreis nach der Aktionslaufzeit, im Serverstandort und in der Qualität des Supports.
Preise: Einstiegstarife laut Anbieter-Websites, Stand September 2026. Aktionspreise gelten meist nur für die erste Vertragsperiode.
Was kostet Webhosting wirklich?
Seriöses Webhosting für eine normale Website kostet in Deutschland 2 bis 12 € im Monat – gemeint ist der reguläre Preis, nicht der Lockpreis. Alles darunter sind fast immer Aktionspreise für die erste Vertragsperiode – nach 6, 12 oder 48 Monaten springt der Preis auf den regulären Tarif, teilweise auf das Zehnfache.
Rechne deshalb immer mit den Gesamtkosten über die volle Mindestlaufzeit plus die erste Verlängerung. Beispiel IONOS Webhosting Plus: 1 €/Monat für 12 Monate, danach 11 €/Monat – über zwei Jahre also 144 € plus 10 € Einrichtung. Hetzner Webhosting S kostet durchgehend 1,90 €/Monat und liegt im gleichen Zeitraum bei rund 46 €.
Worauf du beim Vergleich achten solltest
- Folgepreis statt Lockpreis – der Preis nach Ablauf der Aktion steht im Kleingedruckten und ist die eigentlich relevante Zahl.
- Serverstandort – ein Rechenzentrum in Deutschland oder der EU vereinfacht die DSGVO-Dokumentation erheblich.
- PHP-Version & Datenbanken – aktuelles PHP 8.3/8.4 und mindestens 5 MySQL-Datenbanken sollten Standard sein.
- Backups – tägliche automatische Backups mit Selbst-Wiederherstellung im Kundenmenü, nicht nur auf Anfrage per Support.
- Traffic & Inodes – "unbegrenzt" hat fast immer eine Fair-Use-Grenze, oft über die Anzahl der Dateien (Inodes).
- Support – deutschsprachiger Telefon-Support ist bei einem Ausfall am Wochenende viel wert.
- Umzugsservice – viele Anbieter migrieren bestehende Websites kostenlos.
Shared Hosting, Managed Hosting oder Server?
Shared Hosting (klassisches Webhosting) teilt sich einen Server mit vielen anderen Kunden. Günstig, wartungsfrei, aber begrenzt in Leistung und Konfiguration – die richtige Wahl für Visitenkarten-Websites, Blogs und kleine Shops.
Managed Hosting kostet mehr, dafür kümmert sich der Anbieter um Updates, Sicherheit und Performance. Sinnvoll ab dem Punkt, an dem Ausfälle Geld kosten.
Ein eigener Server lohnt sich, sobald du Root-Zugriff, eigene Dienste oder Docker brauchst. Die Einstiegspreise liegen mittlerweile auf Webhosting-Niveau – siehe unseren VServer-Vergleich.
Häufige Fragen
Was kostet Webhosting im Monat?
Ist kostenloses Webhosting eine Option?
Brauche ich einen Serverstandort in Deutschland?
Wie wechsle ich den Hoster ohne Ausfallzeit?
Wie viel Webspace brauche ich?
Quellen und weiterführende Informationen
Für diesen Vergleich haben wir folgende unabhängige Tests und offizielle Quellen ausgewertet:
- BSI: Sichere Website-Konfiguration
- Verbraucherzentrale: Verträge im Internet kündigen
- PHP: Unterstützte Versionen
Letzte Aktualisierung: September 2026
Konstantin Botschmanowski
Finanzexperte ✓ VerifiziertGründer von kosten.org. Als ehemaliger Kundenberater bei einem Online Broker und aktiver Trader mit über 10 Jahren Erfahrung in den Finanzmärkten teste ich regelmäßig Depots, Broker und Finanzprodukte. Mein Fokus: Transparente Vergleiche ohne versteckte Kosten!