OSKAR im Test 2026
Wie gut ist OSKAR wirklich?
Echte Kundenerfahrungen fließen in unsere Bewertung ein
OSKAR ist ein digitaler Vermögensverwalter, der ETF-Portfolios über fünf Risikostufen verwaltet und sich gezielt an Familien und langfristige Sparer richtet. Wir haben OSKAR nach unserer Robo-Advisor-Methodik bewertet, die Gesamtkosten, Anlagestrategie und Nachweisbarkeit prüft. Die vorherige Bewertung nach der Depot-Methodik war fachlich unzutreffend, weil OSKAR keine kundenseitigen Order ausführt.
Die Highlights unseres OSKAR Tests
- OSKAR erreicht im Test 77/100 Punkte.
- Die Servicegebühr ist gestaffelt: 1,0 % p.a. unter 10.000 Euro, 0,8 % p.a. bis 50.000 Euro und 0,7 % p.a. ab 50.000 Euro (Stand September 2026).
- Die Produktkosten der OSKAR-klassik-Strategien liegen bei nur 0,14 % p.a.
- Das Anlageuniversum umfasst Aktien, Anleihen und Gold – damit als eines von zwei Portfolios im Test mehrere Anlageklassen.
Inhaltsverzeichnis
1 Kosten
2 Anlagestrategie
3 Transparenz & Nachweis
4 Zugang & Flexibilität
5 Sicherheit & Service
Vorteile & Nachteile im Überblick
Vorteile
- Breites Anlageuniversum mit Aktien, Anleihen und Gold statt nur zwei Anlageklassen
- Sehr niedrige Produktkosten von 0,14 % p.a. bei den klassik-Strategien
- Öffentlich dokumentierte Rebalancing-Regel mit Sechs-Prozent-Abweichungsschwelle
- Mindestanlage entfällt bei Einrichtung eines Sparplans ab 25 Euro monatlich
- Sehr gute Kundenbewertungen: 4,6 Sterne bei Trustpilot aus über 4.200 Bewertungen
Nachteile
- Servicegebühr von 1,0 % p.a. unter 10.000 Euro ist die höchste Einstiegsgebühr im Testfeld
- Kein öffentlich zugänglicher Nachkosten-Track-Record je Risikostufe über drei Jahre
- Kommunikation stützt sich stark auf Renditeerwartungen statt realisierter Ergebnisse
- Vollständige Fondsliste mit ISIN vor Vertragsabschluss nicht einsehbar
- Günstigste Gebührenstufe greift erst ab 50.000 Euro Anlagevolumen
Fazit: OSKAR im Test
OSKAR erreicht 77 von 100 Punkten und hat mit der vollen Punktzahl bei der Anlagestrategie das inhaltlich stärkste Portfoliokonzept im Test, inklusive Gold und klar dokumentiertem Rebalancing. Gebremst wird das Ergebnis durch die mit 1,0 % p.a. hohe Einstiegsgebühr und die fehlende Veröffentlichung realisierter Renditen je Risikostufe. Für Sparplananleger mit langem Horizont und Depots ab 50.000 Euro ist OSKAR interessant, für kleine Einmalanlagen zu teuer.
Wie sind deine Erfahrungen mit OSKAR? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.
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