froots im Test 2026
Wie gut ist froots wirklich?
froots ist eine 2020 in Wien gegründete digitale Vermögensverwaltung, die individuell zugeschnittene ETF-Portfolios für Privatanleger verwaltet und der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA untersteht. Wir haben froots nach unserer Robo-Advisor-Methodik bewertet. Die zuvor angewendete Depot-Methodik passte nicht, da froots die Anlageentscheidungen selbst trifft und keine kundenseitigen Order oder Ordergebühren kennt.
Die Highlights unseres froots Tests
- froots erreicht im Test 59/100 Punkte.
- Die All-in-Gebühr beträgt 1,00 % p.a. bis 150.000 Euro und sinkt mit zunehmender Anlagedauer, ab Jahr 6 auf 0,95 % p.a. (Stand September 2026).
- Die ETF-Produktkosten von 0,13 bis 0,19 % p.a. sind nicht in der All-in-Gebühr enthalten und fallen zusätzlich an.
- Eine öffentlich zugängliche Wertentwicklung je Risikostufe konnten wir nicht finden – dieses Kriterium wird mit 0 Punkten bewertet.
Inhaltsverzeichnis
1 Kosten
2 Anlagestrategie
3 Transparenz & Nachweis
4 Zugang & Flexibilität
5 Sicherheit & Service
Vorteile & Nachteile im Überblick
Vorteile
- Breites Anlageuniversum mit Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Geldmarkt
- Niedrige ETF-Produktkosten von 0,13 bis 0,19 % p.a.
- Persönliche Anlageexperten als Ansprechpartner, App für iOS und Android
- Gebührensatz sinkt mit zunehmender Anlagedauer, ab Jahr 6 auf 0,95 % p.a.
- Für 18- bis 26-Jährige sind die ersten 10.000 Euro Anlagevolumen gebührenfrei
Nachteile
- Keine veröffentlichte realisierte Wertentwicklung je Risikostufe – Kriterium mit 0 Punkten bewertet
- All-in-Gebühr von 1,00 % p.a. schließt die ETF-Produktkosten entgegen der Bezeichnung nicht ein
- Hohe Einstiegshürde: 1.500 Euro Mindestanlage oder mindestens 75 Euro Sparrate
- Keine BaFin-Erlaubnis, sondern österreichische FMA-Aufsicht und österreichische Depotbank
- Keine belegbaren Angaben zu Kündigungsfristen und Teilentnahmen
Fazit: froots im Test
froots erreicht 59 von 100 Punkten und ist damit der schwächste Anbieter im Testfeld. Anlagekonzept und persönliche Betreuung sind durchaus stark, doch die fehlende Veröffentlichung realisierter Renditen, die hohe Einstiegshürde und Gesamtkosten von rund 1,16 % p.a. wiegen schwer. Für deutsche Anleger kommt hinzu, dass Aufsicht und Depotbank in Österreich sitzen – wer eine nachprüfbare Erfolgsbilanz und deutsche Regulierung erwartet, ist bei quirion oder bevestor besser aufgehoben.
Wie sind deine Erfahrungen mit froots? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.
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