Finst im Test 2026
Wie gut ist Finst wirklich?
Echte Kundenerfahrungen fließen in unsere Bewertung ein
Finst ist eine niederländische Krypto-Börse, die von ehemaligen Mitarbeitern des Brokers DEGIRO gegründet wurde und über eine MiCA-Lizenz der niederländischen Aufsicht AFM verfügt. Wir haben Finst nach unserer Krypto-Methodik geprüft: Handelskosten, Sicherheit und Regulierung, Angebot, Plattform sowie Steuern und Reporting. Finst handelt ausschließlich Kryptowerte, eine Bewertung nach der Depot-Methodik käme hier nicht in Frage.
Die Highlights unseres Finst Tests
- Finst erreicht im Test 84 von 100 Punkten.
- Handelsgebühr pauschal 0,15 Prozent ohne zusätzlichen Spread – der günstigste Tarif im Testfeld.
- Alle Ein- und Auszahlungen in Euro sind kostenlos, auch Krypto-Abhebungen berechnet Finst nicht.
- MiCA-Lizenz der AFM; die Verwahrung läuft über den institutionellen Anbieter Fireblocks, Euro-Guthaben liegen getrennt bei der bunq Bank.
Inhaltsverzeichnis
1 Handelskosten
2 Sicherheit & Regulierung
3 Angebot
4 Plattform & Bedienung
5 Steuern & Reporting
Vorteile & Nachteile im Überblick
Vorteile
- Günstigster Tarif im Testfeld: pauschal 0,15 Prozent Handelsgebühr ohne zusätzlichen Spread
- Alle Ein- und Auszahlungen in Euro kostenlos, auch Krypto-Abhebungen ohne Gebühr
- Kostenloser Steuerreport – im Testfeld die Ausnahme
- MiCA-Lizenz der AFM, Verwahrung über Fireblocks mit 30 Millionen US-Dollar Versicherung, Euro-Guthaben getrennt bei der bunq Bank
- Über 340 Kryptowerte direkt in Euro, Sparplanfunktion Auto Invest und Staking mit wöchentlicher Gutschrift
Nachteile
- Nur Market-, Limit- und Stop-Loss-Order; Stop-Limit, Trailing- und OCO-Order fehlen
- Keine auffindbare Statusseite zur Systemverfügbarkeit
- Kein veröffentlichter Proof-of-Reserves; die Deckung der Bestände ist für Nutzer nicht überprüfbar
- Adress-Whitelisting und Auszahlungssperren nicht belegbar
- Keine dokumentierte API für den automatisierten Transaktionsexport
Fazit: Finst im Test
Finst kommt auf 84 von 100 Punkten und ist bei den Kosten der klare Sieger: 0,15 Prozent pauschal, keine Spreads, keine Zahlungsgebühren und ein kostenloser Steuerreport. Punkte verliert der Anbieter dort, wo Transparenz und Tiefe gefragt sind – fehlender Deckungsnachweis, schmale Orderpalette, keine Statusseite. Finst passt für kostenbewusste Langfristanleger mit Sparplan, nicht für aktive Trader mit Anspruch an Ordertypen und Nachweise.
Wie sind deine Erfahrungen mit Finst? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.
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