Fidelity im Test 2026
Wie gut ist Fidelity wirklich?
Fidelity bietet Privatanlegenden in Deutschland mit dem FondsdepotPlus ein echtes Wertpapierdepot an, das bei der FIL Fondsbank GmbH (FFB) in Kronberg im Taunus geführt wird – einem CRR-Kreditinstitut unter deutscher Aufsicht. Anders als bei einer reinen Fondsplattform eröffnen Kundinnen und Kunden das Depot direkt online, erteilen ihre Kauf- und Verkaufsaufträge selbst und erhalten ein eigenes Abwicklungskonto. Wir haben den Anbieter deshalb nach der Depot-Methodik bewertet: Depotführung, Handelskosten, Sparplanangebot, Produktangebot, Zinsen und Extras, Benutzerfreundlichkeit sowie Kundenservice und Sicherheit.
Die Highlights unseres Fidelity Tests
- Fidelity erreicht im Test 49 von 100 Punkten.
- Online-Orders kosten einheitlich 2 Euro, Sparpläne und Auszahlpläne sind komplett kostenfrei.
- Die Depotführung ist erst ab 20.000 Euro durchschnittlichem Depotvolumen kostenlos, darunter fallen 0,25 Prozent pro Jahr an (mindestens 25, höchstens 45 Euro).
- Das Depot ist ein reines Fonds- und ETF-Depot: Einzelaktien, Einzelanleihen, Derivate und Krypto sind nicht handelbar.
Inhaltsverzeichnis
1 Depotführungsgebühr
2 Handelskosten
3 Sparplanangebot
4 Produktangebot
5 Zinsen & Extras
6 Benutzerfreundlichkeit
7 Kundenservice & Sicherheit
Vorteile & Nachteile im Überblick
Vorteile
- Einheitlich 2 Euro pro Online-Order, unabhängig vom Ordervolumen
- Spar- und Auszahlpläne sind komplett kostenfrei, auch auf ETFs
- 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bei den meisten Fonds und ETFs
- Sehr breites Fondsuniversum mit über 10.000 Fonds und mehr als 1.000 ETFs von über 260 Gesellschaften
- Deutsche Depotbank mit automatischer Abgeltungsteuer, gesetzlicher Einlagensicherung und zusätzlichem Einlagensicherungsfonds
Nachteile
- Depotführung erst ab 20.000 Euro durchschnittlichem Depotvolumen kostenlos, darunter 25 bis 45 Euro pro Jahr
- Keine Einzelaktien, keine Einzelanleihen, keine Derivate und kein Krypto-Handel im Depot
- Guthabenverzinsung auf dem Abwicklungskonto laut Anbieter 0,00 Prozent pro Jahr
- Mindestsparrate von 25 Euro pro Fonds und Monat, deutlich über den 1 Euro vieler Wettbewerber
- Keine Mobile App für Direktkunden dokumentiert, Auftragsfreigabe noch über einen per Post zugesandten iTAN-Bogen
Fazit: Fidelity im Test
Fidelity liefert ein sauber kalkuliertes Fondsdepot mit einer der einfachsten Preislisten am Markt: 2 Euro pro Online-Order, kostenfreie Sparpläne und voller Ausgabeaufschlagsrabatt sind für Fondssparer ein starkes Paket. Nach der Depot-Methodik bleibt der Anbieter mit 49 von 100 Punkten trotzdem im Mittelfeld, weil die Depotführung bei kleinen Beständen kostet, das Verrechnungskonto nicht verzinst wird und Einzelaktien, Anleihen, Derivate und Krypto strukturell fehlen. Das Depot passt zu Anlegenden, die langfristig in Fonds und ETFs sparen wollen – wer selbst Aktien handeln möchte, ist hier falsch.
Wie sind deine Erfahrungen mit Fidelity? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.
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