bevestor im Test 2026
Wie gut ist bevestor wirklich?
bevestor ist der Robo-Advisor der DekaBank und damit das digitale Vermögensverwaltungsangebot der Sparkassen-Finanzgruppe. Wir haben bevestor nach unserer Robo-Advisor-Methodik bewertet, die Gesamtkosten, Anlagestrategie, Transparenz und Zugang prüft statt Ordergebühren. Die frühere Bewertung nach der Depot-Methodik war nicht sachgerecht, da die Finanzportfolioverwaltung durch die Deka Vermögensmanagement GmbH erfolgt und Kunden keine eigenen Order erteilen.
Die Highlights unseres bevestor Tests
- bevestor erreicht im Test 87/100 Punkte.
- Die Servicepauschale beträgt 0,60 % p.a., hinzu kommen Fondskosten von 0,14 bis 0,24 % p.a. (Stand September 2026).
- Das Portfolio streut über Aktien, Anleihen, Rohstoffe und liquide Mittel und damit über mehrere Anlageklassen.
- Rebalancing erfolgt mindestens quartalsweise und zusätzlich bei signifikanten Abweichungen.
Inhaltsverzeichnis
1 Kosten
2 Anlagestrategie
3 Transparenz & Nachweis
4 Zugang & Flexibilität
5 Sicherheit & Service
Vorteile & Nachteile im Überblick
Vorteile
- Günstige Servicepauschale von 0,60 % p.a. ohne Transaktionskosten und ohne Performance Fee
- Breites Anlageuniversum mit Aktien, Anleihen, Rohstoffen und liquiden Mitteln
- Zehn Portfolios in klassischer und nachhaltiger Linie mit je fünf Risikostufen
- Zusätzliche Institutssicherung der Sparkassen-Finanzgruppe über die 100.000-Euro-Grenze hinaus
- Niedrige Einstiegshürde: 500 Euro einmalig oder Sparplan ab 25 Euro monatlich
Nachteile
- Kein durchgängiger Nachkosten-Track-Record je Risikostufe an zentraler Stelle
- Dachfondsstruktur verhindert die Offenlegung der Einzel-ETFs mit ISIN
- Aktiv gemanagte Dachfonds erschweren eine exakte Ermittlung der Gesamtkosten
- Frei wählbarer Sparplan-Rhythmus ist nicht dokumentiert
Fazit: bevestor im Test
bevestor erreicht 87 von 100 Punkten und ist nach quirion der zweitstärkste Anbieter im Test – vor allem dank des breitesten Anlageuniversums, klar dokumentierter Rebalancing-Regeln und der zusätzlichen Institutssicherung. Abzüge gibt es fast ausschließlich bei der Transparenz, weil die Dachfondskonstruktion den Blick auf die tatsächlich gehaltenen ETFs verstellt. Für Sparkassenkunden und alle, die Wert auf breite Streuung und starke Einlagensicherung legen, ist bevestor eine der besten Optionen.
Wie sind deine Erfahrungen mit bevestor? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.
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